"Treffpunkt Reling"

Seit Februar 2001 ist der "Treffpunkt Reling" in Bad Kreuznach eine Anlaufstelle für arme und sozial isolierte sowie wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Im Tagesaufenthalt können sie den Tag verbringen. Zudem hat die Bad Kreuznacher Tafel im "Treffpunkt Reling" ihre Lebensmittelausgabe.

Im Tagesaufenthalt und in der Tafel wird Frauen, Männern und Kindern, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, nach Möglichkeit geholfen. Laut Satzung ist die Einrichtung partei- und religionsübergreifend ausgerichtet, das heißt, die Tür steht jedem offen, der Hilfe braucht. 

Hier können die Gäste:

  • Gesprächspartnerinnen und -partner für ihre Anliegen finden
  • bei Wohnungslosigkeit postalisch erreicht werden
  • essen und alkoholfreie Getränke zu sich nehmen
  • die Möglichkeit zur Körperpflege und zum Wäsche waschen in Anspruch nehmen, wenn sie wohnungslos sind
  • durch uns vermittelte ärztliche Hilfe erhalten
  • Kontakte aufnehmen zu den verschiedenen Beratungsstellen
  • Hilfe erhalten bei der Vermittlung der Aufnahme in eine Notunterkunft oder stationären Einrichtung der Wohnungslosenhilfe kreuznacher diakonie

Die Waldbreitbacher Franziskanerinnen leisteten für das Projekt einen entscheidenden Beitrag. Mit Schwester M. Irmgard Schmitt war eine Waldbreitbacher Franziskanerin maßgeblich am Aufbau des "Treffpunkts Reling" beteiligt. Sie leitete die Einrichtung bis Ende September 2009.

Das Engagement für Benachteiligte und Schwache, war zeitlebens das Anliegen der Ordensgründerin, der seligen Mutter Rosa Flesch. Ihre Sorge galt den Armen und Kranken. Heute sind es Projekte wie der "Treffpunkt Reling", in denen sich die Waldbreitbacher Franziskanerinnen für Benachteiligte und Arme einsetzen.

Weitere Informationen finden zum "Treffpunkt Reling" finden Sie unter: www.treffpunkt-reling.de.

"Sonntagstisch"

Wechselnde ehrenamtliche Kochteams bereiten das Mittagessen für den "Sonntagstisch" zu. Hier sind es die Waldbreitbacher Franziskanerinnen: Schwester Dorothea-Maria Slabschie, Schwester Marina Buding, Schwester M. Irmgard Schmitt und Schwester M. Diane Tobossi (von links). Foto: priv.

Seit 2006 gibt es den "Sonntagstisch" in der Pfarrei Heilig Kreuz in Bad Kreuznach. Diese Initiative geht zurück auf Schwester M. Irmgard Schmitt, der langjährigen Leiterin des "Treffpunkts Reling". Ehrenamtliche bieten wohnungslosen und armen Menschen im Winterhalbjahr sonntags ein warmes Mittagessen in den geheizten Räumlichkeiten der Pfarrei an. Das Projekt wird ausschließlich aus Spenden finanziert. Unter anderem die Waldbreitbacher Franziskanerinnen unterstützen das Projekt.

Der Grundsatz, an dem sich die Ehrenamtlichen beim „Sonntagstisch“ orientieren, ist einfach: Bedürftige Menschen sind willkommene Gäste der Kirchengemeinde und werden auch so behandelt. Ihnen wird ein Mittagessen angeboten, warme und kalte Getränke und immer eine kleine Überraschung zum Nachtisch. Die Tische werden der Jahreszeit entsprechend liebevoll geschmückt, und die Gäste haben die Gelegenheit, mit einem Priester "über Gott und die Welt" zu sprechen.

Anfangs besuchten 35 bis 40  Gäste den Sonntagstisch – mittlerweile sind es oft über 100. Insbesondere die Anzahl der Kinder aus armen Familien steigt kontinuierlich.

Alles tun aus Liebe zu Gott, für Gott, mit Gott, um zu Gott zu gelangen.

Mutter Rosa Flesch