13.05.2014

Junge Naturforscher gingen in den Klostergärten auf Spurensuche

Zum Abschluss des Naturerlebnistages bauten die Kinder einen Nistkasten. Foto: Anja Loudovici

Waldbreitbach. In den Osterferien öffneten die Klostergärten wieder speziell für Kinder ihre Tore: Die Waldbreitbacher Franziskanerinnen boten dieses Mal zwei Kinder-Aktionstage an. In der ersten Ferienwoche erkundeten die sechs- bis zehnjährigen Kinder einen Tag lang die Natur auf dem Klosterberg. Gemeinsam mit der Gärtnerin Kordula Honnef gingen sie auf die Suche nach ersten essbaren Kräutern, schauten sie nach, was alles aus dem Winterschlaf erwacht und welche Insekten bereits unterwegs sind. Für die kleinen Nützlinge bauten die Kinder unter fachkundiger Anleitung ein eigenes „Insektenhotel“. Etwas ältere Kinder zwischen acht und zwölf Jahren konnten in der zweiten Ferienwoche einen Tag lang in den Klostergärten „Naturschutz live“ erleben. Sie beobachteten zusammen mit Kordula Honnef und Andrea Bauer unter anderem die heimischen Vögel. Andrea Bauer, Produktleiterin für Umweltbildung im Forstamt Dierdorf, hatte für die Kinder verschiedene Vogel- und Tierpräparate dabei und erklärte ihnen, wie die Tiere leben. Zum Abschluss des Tages bauten die Kinder selbstständig einen eigenen Vogelnistkasten für die Vögel im heimischen Garten.

Die Osterfreizeiten gehören zum Projekt „Bewahrung der Schöpfung“ der Franziskanerinnen, die sich einen schöpferischen und geschwisterlichen Umgang mit der Natur zum Ziel gesetzt haben.

 

Alles tun aus Liebe zu Gott, für Gott, mit Gott, um zu Gott zu gelangen.

Mutter Rosa Flesch