14.08.2014

Umbau des Mutterhauses: Für besseren Brandschutz und eine adäquate Lebensqualität

Ab August wird das Mutterhaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen saniert - die Mutterhauspforte ist während dieser Zeit nicht besetzt - Parkmöglichkeiten nur am Haus St. Klara

Das Mutterhaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen wird saniert. Die Bauarbeiten beginnen im August und werden bis zum Frühjahr 2016 dauern. Foto: ao

Waldbreitbach. Das Mutterhaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen wird bei laufendem Betrieb grundlegend renoviert und saniert. Der Startschuss für die Bauarbeiten, die mit 4,5 Millionen Euro veranschlagt sind, erfolgte am 11. August. Mit der Fertigstellung rechnet die Ordensleitung im Frühjahr 2016. Dies ist nunmehr die dritte größere Baumaßnahme auf dem Klosterberg, nachdem 2012 und 2013 bereits große Teile des alten Bildungs- und Tagungshauses abgerissen wurden und parallel das Haus Elisabeth, das sich linker Hand an das Mutterhaus anschließt, zum Rosa Flesch - Tagungszentrum umgebaut wurde.

Zwei Gründe sind für die jetzt anstehende Baumaßnahme ausschlaggebend. Zum einen entspricht das Gebäude nach den Worten von Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben für den Brandschutz. Und zum anderen will man für die im Mutterhaus lebenden vornehmlich älteren Schwestern eine adäquate Lebens- und Wohnqualität schaffen und deshalb beispielsweise die Zimmer und Bäder barrierefrei gestalten.

In dieser ersten Bauphase, die bis Mai 2015 dauern wird, bleibt die Klosterpforte zwar geschlossen. „Aber selbstverständlich sind und bleiben wir auch in dieser Zeit erreichbar“, betont Schwester Edith-Maria. So wird auch der sonntägliche Gottesdienst wie gewohnt in der Mutterhauskirche stattfinden. Nur werktags wird er wohl in der so genannten Saalkapelle stattfinden. (Hier finden Sie die Gottesdienstzeiten)

Diese Saalkapelle, die sich über dem Refektorium befindet, gehört zu dem Teil des Gebäudes, das hinter der Mutterhauskirche liegt und im zweiten Bauabschnitt saniert werden wird. Hier entstehen zehn Zimmer und (auf der dritten Etage) sechs Gästezimmer für das so genannte Geistliche Zentrum, das derzeit noch im Haus Bethanien untergebracht ist, für Menschen, die Einkehr halten oder Exerzitien machen wollen und Begleitung durch die Schwestern wünschen. Dieser zweite Bauabschnitt soll im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein.

Während der Umbauphase gibt keine Parkmöglichkeiten am Mutterhaus. Gottesdienstbesucher und Gäste werden gebeten, die Parkplätze am Haus St. Klara zu nutzen. 

Alles tun aus Liebe zu Gott, für Gott, mit Gott, um zu Gott zu gelangen.

Mutter Rosa Flesch