23.06.2016

Das Wirken der Schwestern ist in Oberzissen nicht vergessen

Kaplan Pater Timotheus Probst segnet in der katholischen Pfarrkirche Oberzissen ein Bild der seligen Mutter Rosa Flesch.

Oberzissen. Vor fast 120 Jahren haben die Waldbreitbacher Franziskanerinnen Oberzissen nach 35 Jahren ihres Wirkens verlassen – weil der Platz ihnen nicht mehr ausreichte, verlegten sie ihre Filiale 1899 nach Niederzissen. Dennoch sind die Schwestern nach so langer Zeit immer noch im Gedächtnis der Bevölkerung präsent. Jetzt wurde am Gedenktag der seligen Mutter Rosa Flesch Mitte Juni in einem feierlichen Gottesdienst ein Bild der Ordensgründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen in der katholischen Pfarrkirche in Oberzissen eingesegnet. Begleitet wurde diese Feierstunde von Generalrätin Schwester Jutta Maria Musker sowie Schwester Birgitt Harzen und Schwester Oliveria Scherer vom Burgbrohler Konvent.  

In dem kleinen Eifelort gründete Mutter Rosa am 3. Mai 1864 die zweite Filiale ihrer Ordensgemeinschaft. Die Schwestern pflegten alte und kranken Menschen in Oberzissen und der Umgebung, unterrichteten junge Frauen in ihrer Haushalts- und Handarbeitsschule und betreuten die Kleinkinder in der Kinderbewahrschule. „Es waren mutige Frauen, die durch ihren persönlichen Einsatz für Kranke, Waisen, Arme und Benachteiligte eine Antwort gegeben haben auf die Nöte der damaligen Zeit“, so die Schwestern in ihrer gemeinsamen Ansprache. Sie freuen sich, dass noch heute der Schwestern und der Ordensgründerin in Oberzissen gedacht wird.

Alles tun aus Liebe zu Gott, für Gott, mit Gott, um zu Gott zu gelangen.

Mutter Rosa Flesch