Mission in Brasilien

Mutter Rosa hatte ein Herz, das die ganze Welt umspannte. Ihre Mission sah sie dort, wo die Not am größten war, wo Armut und Unterdrückung herrschten. In großem Vertrauen auf Gott hat sie sich dieses Ziel gesteckt und  es den Schwestern als Vermächtnis hinterlassen.

1958 wurden die ersten Schwestern  nach  Brasilien entsandt und seit dieser Zeit sind wir als Gemeinschaft im Nordosten Brasiliens tätig. Unsere Mitschwestern setzen sich dort nach Kräften ein. Anfänglich in Schulen, in den Pfarreien und später vor allem in der Gesundheitsfürsorge und Bildung.

Kinderprojekt Madre Rosa

„Bildung bietet die erste Basis, um den Kreislauf von Armut, Hunger, Abhängigkeit und  Missbrauch durchbrechen zu können, sie  führt den Menschen in die Freiheit, damit er auf der Grundlage von Werten seine eigene Entscheidung treffen kann“

Im Jahre 1996 wurde von der Regierung im Nordosten Brasiliens ein Projekt zur Verhinderung von Kinderkriminalität und Drogenabhängigkeit ins Leben gerufen, das aber 1998 aus finanziellen Gründen eingestellt wurde. Damit die Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, die aus ärmsten Verhältnissen kamen, sich nicht wieder selbst überlassen waren, übernahmen die Waldbreitbacher Franziskanerinnen kurzerhand ihre Betreuung.

Das Leitziel des Projektes ist, Kindern und Jugendlichen aus schwierigem sozialen Umfeld eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die Schwestern und Lehrerinnen und Lehrer haben einen besonderen Blick auf die Kinder und Jugendlichen. Sie fördern sie kindgerecht und helfen ihnen zu verantwortungsvollen Menschen heranzuwachsen.

Das Programm umfasst unter anderem folgende Aspekte:

  • Betreuung und Begleitung bei den Hausaufgaben,
  • kindgemäße Bewusstseinsbildung, 
  • Erziehung im Straßenverkehr,
  • Aufklärung über Drogen, Gewalt, Kinderarbeit, sexuelle Ausbeutung,
  • Bewahrung der Schöpfung,
  • Bibelarbeit und Liturgie.

Aber auch Sport und musikalische Erziehung, Feste feiern, besonders auch kulturelle Feste lebendig erhalten, stehen auf dem Programm.

Täglich gibt es eine Zwischenmahlzeit, die für die Kinder sehr wichtig ist. Die Mütter helfen bei der Zubereitung der Mahlzeiten. Die Kinder selbst haben mit ihren Lehrerinnen Beete angelegt. Hier pflanzen sie Kräuter, Tee und Gemüse an und leisten so ihren Anteil zum Unterhalt.

Zu den Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer gehören auch Besuche in den Familien der Kinder. So können sie deren soziale Situation, ihre Nöte und Sorgen erspüren. Sie beziehen die Eltern in das Projekt ein und motivieren sie, sich sowohl bei der Planung als auch bei der Durchführung von Aktivitäten im Projekt M. Rosa zu engagieren.

In regelmäßigen Abständen treffen sich die  Eltern mit dem Lehrpersonal und einer Sozialarbeiterin zum persönlichen Austausch, Workshops, Vorträgen und Beratungen.

Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer hat einen festen Platz im Konzept des Kinderprojektes M. Rosa. Regelmäßig treffen sie sich um Erfahrungen auszutauschen, den Lernprozess auszuwerten und weiterzuentwickeln.

Ein besonderes Anliegen ist die Vermittlung christlicher und ethischer Werte, damit die Kinder und ihre Familien wieder Halt und Hoffnung für ihr Leben bekommen.

Zurzeit nehmen 450 Kinder an dem Kinderprojekt M. Rosa teil.

Da der Staat Brasilien für diese Arbeit keine festen Zuschüsse gibt, sind wir in Sorge um die Zukunft des Projektes, das nur mit Spenden aufrechterhalten werden kann.

HELFEN SIE MIT diese Kinder zu fördern, ihnen Mut zu  geben, Selbstwert, Vertrauen, Ausdauer, Liebe, Gemeinschaft und vieles mehr, woran die ganze Familie wachsen kann.

Spendenkonto:
Waldbreitbacher Franziskanerinnen e.V.
IBAN: DE27 5745 0120 0002 0015 01
BIC: MALADE51NWD
Spendenzweck: Kinderprojekt "Madre Rosa"

Kontakt:
Waldbeitbacher Franziskanerinnen

MISSIONSPROKUR
Leben entfalten, Zukunft gestalten

Schwester M. Wilma Frisch
Margaretha-Flesch-Str. 5
56588 Waldbreitbach
Telefon 02638 81-4008

E-Mail: sr.wilma<at>wf-ev.de


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