Spuren einer besonderen Frau

Ausstrahlung unserer Gründerin Mutter M. Rosa 

Unsere Gründerin, die selige Rosa Flesch hat für viele Menschen bis heute eine besondere Anziehungskraft. Einige Zitate sind von ihr überliefert und lassen ihre Persönlichkeit erahnen:

  

"Nur in der Armut ist mir die Hilfe Gottes versprochen."

"Gott sucht sich das Kleine aus, wenn er Großes vorhat."

"Gott ist so gut, man braucht nicht traurig zu sein."

"Meine Schwestern sollen nicht wie Pflastersteine nebeneinander leben..."

"Alles tun aus Liebe zu Gott, für Gott, mit Gott, um zu Gott zu kommen."

 

  

Gesticktes Bild von Mutter M. Rosa: Jesus am Ölberg, 1878. Foto: Anne Orthen

  

Gestickte Bilder

Mutter M. Rosa hat uns Spuren hinterlassen:Sie hat Gobelins entworfen und gestickt. Die meisten ihrer Bilder sind bis heute erhalten. Sie schenkt uns damit einen Einblick in ihre Spiritualität und ihre tiefe Religiosität.

 

 

Mutter M. Rosa berührt die Menschen

Wie sehr Mutter M. Rosa auch heute noch die Menschen berührt, spiegeln die Aussagen einiger Schwestern wider. Sie wurden um einen Antwort auf die Frage: “Welche Begebenheit aus dem Leben Mutter Rosas beeindruckt Sie am meisten?” gebeten.

   

     

“Ihre Aufmerksamkeit für die Situationen des Lebens. Sie war mit ihrer fürsorglichen Haltung wirklich für die Menschen präsent. Ihre persönliche Geschichte und ihre Erfahrungen von Not und Leid halfen ihr mit anderen Menschen in Not, Trauer und Leid mitzufühlen. Sie war präsent in der jeweiligen Notlage - wie auch ich eingeladen bin, mitzufühlen, wenn andere in schwierigen Lebensphasen sind. Ihre Erfahrungen waren ihr Lehrer.”
Sr. M. Antonice - USA
     

   

“Ihr Gottvertrauen! Es zieht sich wie ein roter Faden durch ihr ganzes Leben, durch Höhen und Tiefen. In diesem Vertrauen hatte sie einen Glauben, der Berge versetzen konnte. Sie hat sich immer aufgemacht, im Vertrauen auf Gott und im Bewusstsein ihres Gerufenseins. Nicht sie war dabei so wichtig, sondern dass Sein Wille geschehe.”
Sr. M. Elia - Deutschland
 
 

  

“Ihre vertrauende, feste Beziehung zu Gott in Ihrem ganzen Leben. Aus dieser Gottesbeziehung lebte, schöpfte und wirkte sie, aus ihr erhielt sie klare Erkenntnisse, traf sie klare Entscheidungen und setzte sie um - “Gott geht mit”. Mich beeindruckt ihr Gespür für die Not ihrer Zeit, für die Menschen und Mitschwestern - aber auch ihre Risikobereitschaft: Sie wagte etwas, ohne abgesichert zu sein - ihre Grundlage: ihr Glauben, ihre Hoffnung, sich der Führung Gottes überlassen zu können - ihre Gebetshaltung.”
Sr. M. Renata - Deutschland

  

  

  

“Ihr unerschütterliches Gottvertrauen, ihr Mut zum Risiko und ihre Offenheit für den Hilfeschrei der Menschen.”
Sr. M. Teresinha - Brasilien

  

 

“Mutter Rosa wurde auf die weit entfernteste Filiale versetzt. Dieses Ereignis ist hart. Mutter Rosa hat selbst mit all diesem Leiden, in ihrer inneren Not und Einsamkeit, anonym in der Kongregation zu leben, niemals aufgegeben.”
Sr. M. Adelma - Brasilien

   

  

  

“Dass Mutter Rosa trotz aller Enttäuschungen und Demütigungen nicht verbittert wurde.”
Sr. M. Hyacinta - Niederlande

Alles tun aus Liebe zu Gott, für Gott, mit Gott, um zu Gott zu gelangen.

Mutter Rosa Flesch