08.10.2018

„Mit Ihrem Versprechen vertrauen Sie sich heute Gott an“

Schwester Simone-Maria Fengler feierte ihre erste zeitliche Profess und Schwester M. Diane Tobossi ihre Professerneuerung

Anfang Oktober feierten Schwester Simone-Maria Fengler (2. von rechts) ihre erste Profess und Schwester M. Diane Tobossi (2. von links) ihre Professerneuerung. Mit ihnen freuen sich Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar (rechts) und Generalrätin Schwester M. Michaele Rohde. Foto: Andrea Schulze

Waldbreitbach. Am Fest des hl. Franziskus von Assisi am 4. Oktober feierten Schwester Simone-Maria Fengler ihre erste zeitliche Profess und Schwester M. Diane Tobossi ihre Professerneuerung. Für Schwester Simone-Maria endete damit das zweijährige Noviziat, in dem sie sich intensiv auf das Leben als Ordensfrau vorbereitet hat. Sie versprach die zeitlichen Gelübde für drei Jahre, in denen sie in und mit der Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen bewusst Christus  nachfolgen will. Im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes überreichte Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar der jungen Frau die Ordensregel, ein Stundenbuch, eine Kerze und das Kreuz der Waldbreitbacher Franziskanerinnen als Zeichen der Zugehörigkeit und Verbundenheit. Zudem erhielt Schwester Simone-Maria, die bisher im Konvent in Neustadt an der Weinstraße gelebt hat, von Schwester Edith-Maria die erste Versetzung. Zukünftig gehört die Junioratsschwester der Schwesterngruppe im Haus Emmaus auf dem Waldbreitbacher Klosterberg an. 

Schwester Diane aus dem westafrikanischen Staat Benin hatte vor drei Jahren ihre erste zeitliche Profess gefeiert und erneuerte ihre Versprechen für zwei weitere Jahre. „Mit Ihrem Versprechen vertrauen Sie sich heute Gott an“, sagte Schwester M. Michaele Rohde in ihrer Ansprache. Die Generalrätin hat die beiden jungen Schwestern in den vergangenen Jahren auf dem Weg in die Gemeinschaft begleitet. Sie wünscht ihnen den Mut, weiterhin mit Gott im Gespräch zu bleiben, „der Euch manchmal in recht ungewöhnlichen Situationen des Lebens anspricht und Euch Wegweiser zu der Quelle ist, die in der Tiefe Eurer Seele fließt.“

 
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Mutter Rosa Flesch