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5 Dabei ist es ihr sehr wichtig, dass die Angebo- te imKloster Ehrensein jedem offenstehen. Es spiele für sie keine Rolle, wie eng ein Gast mit der Kirche verbunden ist. Deshalb finden hier nicht nur explizit religiöse Veranstaltungen statt, sondern es kommen auch Gruppen, die beispielsweise Qigong und Feldenkrais-Übun- gen machen. „In Kloster Ehrenstein hat alles Platz, was den Menschen bei ihrer Suche hilft und ihrer Seele guttut“, sagt sie. Zudem findet „Wir begrüßen Sie als neue Mitschwester“ Auréole Dorgelès Agossa wurde in das Noviziat aufgenommen Waldbreitbach (as). Am 4. Oktober, dem Festtag des heiligen Franziskus, wurde Auré- ole Dorgelès Agossa während der Feier der Laudes, dem gemeinsamenMorgengebet der Schwestern, in der Mutterhauskirche in das Noviziat aufgenommen. „Mit dem heutigen Tag sind Sie Franziskanerin und wir begrü- ßen Sie als unsere Mitschwester“, freute sich Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar. Seit fast zwei Jahren lebt die 27-jäh- rige Auréole Dorgelès Agossa bei den Wald- breitbacher Franziskanerinnen. Sie stammt aus demwestafrikanischen Land Benin. Von einer Schwester von Schwester M. Diane Tobossi, die ebenfalls aus demBenin kommt, erfuhr sie von der deutschen Ordensgemein- schaft. Nachdem sie ihr Englischstudium im Herbst 2017 abgeschlossen hatte, verbrachte sie einige Wochen in Deutschland, um die Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franzis- kanerinnen näher kennenzulernen. Nach einem Entscheidungsprozess in ihrer Heimat Benin kam sie im Januar 2018 als Interessen- tin der Ordensgemeinschaft nach Deutsch- land zurück und wurde in die Gemeinschaft aufgenommen, zunächst als Kandidatin, dann als Postulantin. In den vergangenen zwei Jahren hat Auréole Dorgelès Agossa die deutsche Sprache gelernt, Praktika in Einrichtungen der Marienhaus Unternehmensgruppe absol- viert und viel über die Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die selige Mutter Rosa Flesch und den heiligen Franziskus erfah- ren. Als Novizin wird sie sich weiter inten- siv auf ihr Leben als Ordensfrau in der Nachfolge Jesu vorbereiten. Schwester Maria Auréole Agossa (Mitte) hat ihr Noviziat begonnen. Mit ihr freuen sich Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar (rechts) und Generalrätin Schwester M. Michaele Rohde. Foto: as sie es gut, dass auch Menschen, die nicht viel mit der Kirche zu tun haben, Kloster und Or- densfrauen erleben können. Auch nach fast zehn Jahren freut sich Schwes- terTherese immer noch, dass sie die Möglich- keit hatte, nach Kloster Ehrenstein zu gehen. „Denn hier kann ich vielen Menschen etwas von meinem Glauben weitergeben und sie an meiner Freude teilhaben lassen“, sagt sie.

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