HORIZONT

7 rend der zwei Wochen in Deutschland hät- ten sie unglaublich viel gesehen und unver- gessliche Momente erlebt. Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat hätten die Kinder ihren Familien und Nachbarn be- geistert von Deutschland und ihren Erlebnis- sen erzählt, so Regionalrätin Schwester Gab- riele-Maria Schmidt. Es sei sehr kalt gewesen. Aber gefroren hätten sie nicht, denn sie hät- ten genug warme Kleidung bekommen. „Und sie berichteten allen, dass man in Deutsch- land Rauch vor dem Mund hat, wenn man spricht“, schmunzelt sie. In Brasilien kennen die Kinder die niedrigen Temperaturen nicht, die während ihres Aufenthaltes im Spätherbst in Deutschland herrschten. Aber vor allem waren sie davon beeindruckt, was Menschen weit weg in Europa für sie und das Kinderprojekt Madre Rosa tun. Sie sind dankbar dafür und freuen sich, dass sie so Zugang zu Bildung erhalten und ihnen damit eine Chance auf eine gute Zukunft geschenkt wird. Waldbreitbach (as). Es sei ein Traum für sie gewesen, der Wirklichkeit wurde, schreibt Rubens dos Santos Campos in seinem Brief an die Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Der Musiker und Sozialbetreuer aus dem Projekt Madre Rosa imNordosten Brasiliens bedankte sich damit bei allen, die geholfen haben, dass der Besuch der elf Kinder und Jugendlichen Ende November letzten Jahres gelingen konnte. Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar hatte die Elf- bis Neu- zehnjährigen eingeladen, damit sie beimMis- sionsbasar im Forum Antoniuskirche auf demWaldbreitbacher Klosterberg musizier- ten. Sie alle sind immer noch beeindruckt von der liebevollen und fürsorglichen Aufnahme und Begleitung in Deutschland. Es sei für sie alle eine riesige Freude gewe- sen, die Schwestern, Spender und Projekt- partner kennenzulernen, die schon seit Jah- ren das Kinderprojekt Madre Rosa unterstützen. Es habe ihnen viel bedeutet, ihnen mit ihrer Musik die brasilianische Kultur näher zu bringen, schreibt er. Wäh- In Deutschland hat man Rauch vor demMund, wenn man spricht Die Kinder, Jugendlichen und Lehrer aus dem Projekt Madre Rosa im Nordosten Brasili- ens bedanken sich mit einem Brief für den Aufenthalt in Deutschland Rubens dos Santos Campos (1. Reihe links mit Mütze), der Musiker und Sozialbetreuer im Projekt Madre Rosa in Bacabal, bedankte sich in einem Brief für die Reise und den Aufenthalt der Kinder und Jugendlichen des Kinder- projektes Ende November inWaldbreitbach. Foto: red

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