„Meine Mitschwestern inspirieren mich“

Mitte März feierte Schwester Dorothea-Maria Slabschie ihre Professerneuerung

Als Zeichen der Verbundenheit überreichte ihr Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar (links) Schwester Dorothea-Maria Slabschie während der Professerneuerung das Kreuz der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. FOTO: Anja Loudovici

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Waldbreitbach. „Hier kann ich sein, hier bin ich zu Hause“, ist die Antwort von Schwester Dorothea-Maria Slabschie, als sie bei den Waldbreitbacher Impulsen Mitte März gefragt wird, warum sie sich für die Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen entschieden hat. Nur einen Tag vor den Impulsen hatte die junge Ordensfrau ihre Professerneuerung gefeiert und für weitere zwei Jahre die Gelübde versprochen. Das ist sozusagen ihre Antwort auf eine zentrale Frage der Waldbreitbacher Impulse: Ist ein Ordensleben heute noch zeitgemäß? Dass sie Ordensfrau werden wolle, wusste sie, seitdem sie neun Jahre alt war. Damals hatte sie Ordensleute kennen gelernt und war von ihnen beeindruckt. „So mit 16 Jahren hatte sich das erstmal gegeben“, erinnert sich Schwester Dorothea-Maria. „Doch der Ruf kam irgendwann doch zu mir“. Bei den Waldbreitbacher Franziskanerinnen hat sie sich von Anfang an wohl gefühlt. „Auch dank der guten Geistlichen Begleitung von Schwester Gerlinde-Maria Gard“, ist Schwester Dorothea-Maria dankbar.

„Authentizität kann eine Flamme entzünden“ weiß Schwester Dorothea-Maria aus eigenem Erleben. „So wie mich meine Mitschwestern immer wieder neu inspirieren, so möchte ich auch das Meine dazu beitragen, dass Orden Leuchttürme für die Gesellschaft sein können“, so ihr Statement zum Ende der Waldbreitbacher Impulse und ihr Wunsch für die Zukunft der Ordensgemeinschaften, mit der sich gerade im Jahr der Orden, das Papst Franziskus für 2015 ausgerufen hat, viele Gemeinschaften beschäftigen.

 Mit ihrer Professerneuerung gibt Schwester Dorothea-Maria dieser Zukunft ein Gesicht. „Durch Gottes Liebe sind deine Gelübde möglich. Und auch in Durststrecken ist Gott immer bei dir“, gab ihr Schwester M. Michaele Rohde bei der Professfeier mit auf den Weg. Sie hatte die junge Ordensfrau auf ihre Professerneuerung vorbereitet. Gott sei genauso einzigartig, „wie jede einzelne von uns“, betonte Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar, als sie Schwester Dorothea-Maria zum Zeichen der Verbundenheit das Kreuz der Waldbreitbacher Franziskanerinnen umlegte.

 

Alles tun aus Liebe zu Gott, für Gott, mit Gott, um zu Gott zu gelangen.

Mutter Rosa Flesch

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